Magnete – wundersame Steine
Magnete haben für viele Menschen etwas Mystisches. Denn der Mensch hat keinen
Wahrnehmungssinn für ihre Kraft, zumindest keinen körperlichen! Er kann Magnete
und deren Energiefelder weder sehen, hören, riechen, schmecken noch direkt fühlen.
Aber die Kraft der Magnete wird vielfach sichtbar: Sie ziehen ferromagnetische
Gegenstände oder andere Magnete wie von Geisterhand an.

Seit der Antike weist der Magnetismus Seefahrern den Weg, heute liefert der Magne-
tismus zum Beispiel die Grundlage von Festplattenspeichern in der Computertechnik.
Und ohne die Messung kleinster Magnetfelder wäre kein Blick ins menschliche Hirn
mittels Kernspintomografie möglich.


Die Magnetarten
Es gibt unterschiedliche Magnetarten – natürliche und industriell hergestellte Magnete.
Der in der Natur vorkommende Magnetstein (Magnetit) setzt sich aus eisenhaltiger
Lava, die aus dem Inneren der Erde stammt, und aus dem Stickstoff der Atmosphäre
zusammen. Diese abgekühlte Lava bewahrt den natürlichen Magnetismus der Erde
und wurde schon vor Tausenden von Jahren von Menschen bearbeitet.


Dauer-/ Permanentmagnete
Hierbei handelt es sich um industriell aus unterschiedlichem Material hergestellte
Magnete. Ein als Dauermagnet bezeichneter Permanentmagnet erzeugt Magnetfelder,
ohne dass ein Stromfluss zu erkennen wäre. Ein Permanentmagnet besteht aus vielen
sehr kleinen Elementarmagneten, die durch eine Ansammlung von Atomen gebildet
werden. Bei jedem Atom umkreist mindestens ein Elektron den Atomkern.


Neodym-Magnete
Das sind die neuesten, stärksten und teuersten Magnete. Diese Magnete verwenden
wir für unseren Schmuck. Neodym-Magnete kann man nur in relativ kleinen Größen
herstellen. Sie bestehen aus einer Legierung von etwa einem Fünftel Bor und vier
Fünfteln Neodym. Sie verlieren nur einen ganz geringen Teil ihrer magnetischen
Kraft pro Jahr.


Das polare Prinzip
Nur Menschen haben künstlich Magnete erzeugt, die verschieden gepolt sind. Dabei
können sich im Gegensatz zum natürlichen Magnet unterschiedliche (positive und
negative) Ladungen auf einer der Seiten befinden. Unterschiedliche Pole ziehen sich
gegenseitig an und gleiche Pole stoßen sich ab. Das polare Prinzip finden wir in
unserem Leben in Form von Tag und Nacht, warm und kalt, gut und schlecht, richtig
und falsch etc. wieder. Auch in der fernöstlichen Philosophie und in der Akupunktur,
einer Heilweise aus der chinesischen Medizin, steht die Dualität, das Prinzip von
Yin (= negativ) und Yang (= positiv), im Mittelpunkt. Die von Pol zu Pol verlaufenden
magnetischen Kraftlinien bewegen sich in einer dreidimensionalen Drehbewegung.
Im Kraftfeld des Nordpols bewegen sich die Elektronen gegen und im Kraftfeld des
Südpols im Uhrzeigersinn (Elektronen-Spin). Die unterschiedliche biologische Kraft-
wirkung der beiden magnetischen Pole wurde bereits 1936 von Albert Davis entdeckt
und beschrieben.


Weiterlesen
Wenn Sie mehr über die Kraft und Wirkung der Magnete wissen möchten, haben wir
für Sie einige Lese-Tipps zusammengestellt:
Döring, Petra: Mehr Energie für Sie!, Magnetix Ltd., Middlesex 2009.
Morris, Desmond: Glücksbringer und ihre geheimnisvollen Kräfte, München 2000.
Mourino, Manuel R.: Magnetism an medcine, Historical Perspective 1991.
Senser, Anja; Liedtke, Clauida: Heilkraft der Metalle, München 2001.
Thuile, Christian: So hilft Ihen die Magnetfeldtherapie, Stuttgart 2002.
Whitaker, Julian; Adderly, Branda: The Pain Relief Breakthrough, Boston 1998.



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